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Hartmann lädt ein zu “Festool intensiv”

hartmann_thorsten_festool_1NEIDLINGEN (gk). Wie der Fabrik-des-Jahres-Sieger Festool kontinuierliche Verbesserung erreicht, erfahren Teilnehmer beim Workshop „Festool intensiv“ von m.i.c. und Festool am 22./23. Juli in Neidlingen. Anmeldung online beim m.i.c. oder bei Ricarda Herrmann: 08191/125 872.

In turbulenten Zeiten ist eine langfristige Ausrichtung („innere Stabilität“) der Firma sehr wichtig. Diese Ausrichtung hat Festool unter anderem in Form eines eigenen Nordsterns formuliert: 100% Wertschöpfung, Einstückfluss und Nullfehler. Dieser dient als Entscheidungshilfe sowohl bei strategischen und operativen Entscheidungen. Kontinuierliche Verbesserung, das heißt, Prozesse Tag für Tag zu verbessern, soll nicht durch wenige Spezialisten, sondern dezentral in allen Bereichen gelebt und vorangetrieben werden. Durch diesen kontinuierlichen Prozess nähert sich Festool seinem Nordstern.

Parallel zum Fertigungs- und Montageprozess läuft bei Festool die Lernebene, in der sich die Führungskräfte und Hanchos um die Verbesserung der Prozesse kümmern. Die Hanchos bilden eine Einheit, die durch ihre operative Einbindung in die Prozesse den Fertigungs- und Montageprozess sehr gut kennt, die Probleme begreift und so Verbesserungen einleiten kann. Das Ergebnis des zielgerichteten Shopfloormanagements ist eine monatliche Produktivitätssteigerung. Hanchos und Führungskräfte arbeiten Tag für Tag daran, innerhalb ihres Bereiches stabile Prozesse zu realisieren. Die Hanchos werden durch die Führungskräfte in Coachings entwickelt, selbständig Lösungen für die Probleme zu erarbeiten. Wie ein Sportler viel Training mit bestimmten Inhalten braucht, um gute Ergebnisse zu erzielen, benötigt der Hancho gezieltes Training der Kaizen-Methoden, wie Arbeit mit Standards, strukturierte Lösung von Problemen und regelmäßige Betätigung der Prozesse.

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