Die Vision
Die Vision: Bester Lieferer
Der globale Wettbewerb mit ständiger Zunahme der Wachstumsdynamik und Wettbewerbsintensität stellt die zentrale Herausforderung für alle Unternehmen dar. Vielfach wird in Qualität, Kundenzufriedenheit, Innovation oder Kostenreduktion investiert. Was im globalen Geschäft jedoch vor allem zählt, ist der ganzheitliche Ansatz, gebildet durch ein Mosaik verschiedener Bausteine. Zusammengesetzt bilden sie unsere Vision: „Bester Lieferer“.
Durch eine bewusste Zukunftsplanung für unsere Mitarbeiter und unser Werk schaffen wir Sicherheit – ein erster Baustein. Sicherheit für beide Seiten – Mitarbeiter und Unternehmen. Unser Standort- und Beschäftigungskonzept im Bosch-Werk Ansbach ist mit angemessener Laufzeit ausgewogen hinsichtlich des Konzepts und der Leistungen des Unternehmens sowie der Leistungen der Mitarbeiter. Dies führt unter dem Strich auch zu zufriedenen Vertragspartnern auf beiden Seiten.
Der nächste Baustein ist ein schlüssiges Fertigungskonzept. Das Bosch-Produktions-System, kurz BPS, mit demZiel der verschwendungsfreien Fabrik ist unser Ansatz. Wichtig ist, dass die Einführung des Systems im Ansbacher Werk konsequent in der Breite geschehen ist und nicht etwa nur in Pilotlinien oder Modellfertigungen. Die erzielten Erfolge geben uns dabei Recht. Unsere Gesamtkosten sind stetig gesunken, wir haben deutliche Fortschritte in der Produktqualität gemacht und konnten, trotz des radikalen Systemwechsels, unsere hohe Logistikperformance halten. Die Identifikation der Mitarbeiter mit BPS nimmt zusammen mit den erzielten Erfolgen zu. Durch die Einbindung aller Führungskräfte direkt vor Ort in der Fertigung wird die Akzeptanz weiter gesteigert. Probleme werden nicht mehr am runden Tisch gelöst, sondern dort, wo sie entstehen. Der Vorgesetzte kennt seine Fertigung und seine Mitarbeiter. Er ist vielmehr Coach und weniger Lehrer. So ist dann auch der Terminkalender von Meistern, Abteilungsleitern und Werkleitern auf die Fertigung abgestimmt, nicht umgekehrt. Als weiterer Baustein wird das Bosch-Produktions-System auch auf unsere Lieferanten ausgeweitet. Die Logistikkette wird zum Vorteil aller Beteiligten optimiert. Durch die konsequente Lieferantenentwicklung werden potenzielle Störquellen im Keim erstickt, erkannte Fehlerpunkte nachhaltig abgestellt und durch „lessons learned“ bei anderen Lieferanten abgesichert. Bei schwerwiegenden oder Wiederholfehlern wird die nachhaltige Problemabstellung von der Geschäftsleitung des Lieferanten eingefordert und vor Ort im Werk durchgesprochen. Der Vorgang wird erst abgeschlossen, wenn alle Beteiligten, inklusive uns Werkleitern, von der nachhaltigen Problemlösung überzeugt sind.
Teamarbeit ist ebenfalls ein wichtiger Baustein, denn nur in der Gemeinschaft mit guter Zusammenarbeit kommt man zum Erfolg. Dabei sind engagierte und motivierte Mitarbeiter der Schlüsselfaktor im Ansbacher Werk. Die Disziplin und Leistungsbereitschaft eines Mitarbeiters muss man sich erarbeiten. Eckpfeiler sind Verantwortlichkeit, Fairness, Offenheit und gegenseitiges Vertrauen sowie permanente Schulung. Letzteres ist auch im bereits angesprochenen Standort- und Beschäftigungskonzept fest verankert, um die Qualifikation der Mitarbeiter auf hohem Niveau zu halten und auszubauen.
Die hier angesprochenen wesentlichen Bausteine bilden ein Gesamtsystem, um unsere Wettbewerbsfähigkeit nicht nur zu erhalten, sondern stetig zu steigern.
Die Auszeichnung als Gesamtsieger des Wettbewerbs „Fabrik des Jahres“ ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Bestätigung, dass der eingeschlagene Weg des ganzheitlichen Ansatzes richtig ist. Ansporn in der Hinsicht, dass wir immer weiterarbeiten müssen, um unsere Vision „Bester Lieferer“ zu verwirklichen.
Der Wettbewerb ist ein gutes Barometer, um zu bestimmen, wo wir momentan stehen. Dieser Kongress stellt eine sehr gute Plattform dar und bietet die Möglichkeit, sich branchenübergreifend zu informieren und zu lernen. Mit dem Kongress verbinden wir zugleich die Hoffnung auf einen interessanten Ideen- und Erfahrungsaustausch.

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