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Wie ein Start-Up aus München die Industrie erobert

Mit datengestützter Portfoliobereinigung verhilft das junge Münchner Unternehmen Soley Industriekonzernen zu höherer Effizienz. Das Beispiel Viessmann zeigt, wie viel Einsparung möglich ist.

Mit datengestützter Portfoliobereinigung verhilft das junge Münchner Unternehmen Soley Industriekonzernen zu höherer Effizienz. Das Beispiel Viessmann zeigt, wie viel Einsparung möglich ist.

Eigentlich ist die Zeit des Start-ups bei Soley längst vorbei. Das Münchner Unternehmen bezeichnet sich selbst als ein auf Produktportfolio-Optimierung spezialisiertes Scale-up, das Traditionsunternehmen aus der Industrie fit macht für Zukunftsmärkte.

Wie den Münchnern das gelingt, zeigt das Beispiel Viessmann: Als einer der international führenden Hersteller von Energiesystemen bereinigt und optimiert Viessmann sein Produktportfolio mit Soley und setzt die dabei freiwerdenden Ressourcen gezielt für Innovation und nachhaltiges Wachstum ein.

Mit Hilfe der Softwarelösung erhöhte Viessmann innerhalb kurzer Zeit seinen Produktauslauf um 25 bis 30 Prozent, trennte sich auf diese Weise konsequent und effizient von nicht mehr nachgefragten Produkten und erschließt so ein jährliches Einsparpotenzial im siebenstelligen Bereich.

„Viessmann wandelt sich vom klassischen Heizungshersteller zum Anbieter nahtlos integrierter Klimalösungen. Aufgrund der damit verbundenen höheren Komplexität im Produktprogramm kommt dem Thema Produktauslauf eine immer größere Bedeutung zu. Soley stellt die Wirtschaftlichkeit des Produkts inklusive des Zubehörs dar und hilft uns festzustellen, ob es noch ökonomisch sinnvoll ist, oder ob wir es auslaufen lassen“, erklärt Dr. Markus Klausner, CTO der Viessmann Heizungssysteme GmbH.

Datengestützte Portfoliobereinigung reduziert interne Aufwände. Soley stellt die dazu erforderliche Transparenz her und unterstützt den aufwendigen Entscheidungsprozess. Wo zuvor Mitarbeiter mehrere Tage lang Daten unterschiedlichster Art – etwa Stücklisten, Bestände, Vertriebszahlen, Verwendungsnachweise – zusammengetragen haben, verknüpft Soley diese Daten jetzt in kürzester Zeit zu einem digitalen Abbild des kompletten Produktprogramms.

Hat Soley Erfolgsbringer sowie inzwischen wenig rentable Produkte identifiziert, bewerten die Verantwortlichen Produkte und Bauteile im digitalisierten Entscheidungsprozess auf gemeinsamer Datengrundlage und entscheiden über deren Fortbestand bzw. Auslauf. Das ermöglicht Entscheidungen über den Produktlebenszyklus in vollkommen neuer Geschwindigkeit und Qualität.

 

Soley: Fitnessprogramm für komplexe Produktportfolios

“Soley wirkt wie ein Fitnessprogramm für komplexe Produktportfolios: Unsere Lösung reduziert unnötigen Ballast auf Produkt- und Bauteilebene schnell und systematisch. Wir stärken damit nachhaltig die Leistungsfähigkeit unserer Kunden – mit enormer Hebelwirkung für die gesamte Wertschöpfungskette“, erläutert Soley-Mitgründer und -Geschäftsführer Dr.-Ing. Maximilian Kissel.

Für Viessmann-CTO Klausner hat die Zusammenarbeit mit Soley noch einen weiteren wesentlichen Vorteil: „Soley passt prima zu uns, weil es mit anderen Systemen, die wir im Haus haben, nahtlos interagiert. Soley ist skalierbar, das heißt, diese Lösung wird auf das komplette Programm von Viessmann angewendet. Ich bin sehr froh, dass wir uns für die Lösung von Soley entschieden haben, weil sie uns in der Entscheidungsfindung für den Produktauslauf deutlich beschleunigt und den Entscheidungsprozess erheblich verbessert.“Soleys Ansatz ist schnell und wirkungsvoll, um auf Grundlage vorhandener Daten nachhaltig Kosten zu reduzieren, gebundenes Working Capital zu mobilisieren und so die Profitabilität zu steigern.

Soley unterstützt Industrieunternehmen überall dort, wo gewachsene Komplexität im Produktportfolio die operative Arbeit in Produktmanagement, Einkauf, Logistik oder in der Produktion ausbremst.

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